Der Umsatz des Münchner Chemiekonzerns stieg von April bis Juni 2010 um 30 Prozent auf 1.202,0 Mio. Euro (Vorjahr: 925,5). Zusätzlich unterstützt wurde das Wachstum durch den stärkeren US-Dollar. Dagegen haben niedrigere Preise den Umsatzanstieg etwas zurückgehalten. Auch seine Ertragskraft hat Wacker deutlich ausgebaut. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte im zweiten Quartal 2010 um gut 81 Prozent auf 308,6 Mio Euro (Vorjahr 170,1). Als Folge der deutlich stärkeren Nachfrage waren die Produktionsanlagen wesentlich besser ausgelastet als im 2. Quartal 2009. Dadurch sind die spezifischen Herstellkosten für viele Produkte gegenüber dem Vorjahr spürbar gesunken. Zum deutlichen Ertragswachstum im Berichtsquartal haben sowohl das Chemie- als auch das Halbleitergeschäft beigetragen. Für das Gesamtjahr 2010 rechnet Wacker damit, wieder an die Rekordzahlen des Geschäftsjahres 2008 anschließen zu können und einen Konzernumsatz in der Größenordnung von 4,5 Mrd. zu erreichen.