Das Unternehmen verzeichnete deutliche Einbußen bei Auftragseingang, Umsatz und Ertrag. Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres zum 1. April hat sich das Geschäftsklima im Hause Weber jedoch signifikant aufgehellt: Die Bestellungen bei hochwertigen Schraubautomaten nehmen spürbar zu. Bei Weber sieht man dafür zwei Gründe: Erstens hatte sich im Laufe der letzten Monate ein Investitionsstau bei den Kunden gebildet. Aufgrund der Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung wurden notwendige Neuanschaffungen in der Automatisierung zurückgestellt, die nun vermehrt getätigt werden. Zweitens sieht man sich bei Weber mit Neuentwicklungen zu attraktiven Konditionen gut aufgestellt. Weber hat zudem eine weitreichende Personalentscheidung getroffen: Christian Weber (37), Enkel des Firmengründers Karl Weber, wurde zum alleinigen Geschäftsführer berufen. Christian Weber hatte sich bereits seit Januar 2009 als Geschäftsführer für den Bereich Produktion bewährt. Weber befindet sich seit Gründung 1956 in Familienbesitz.