Wir bestimmen unser Arbeitsumfeld 1

Obwohl man in den vergangenen Jahren in Teil-bereichen bereits viel in die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung investiert hat, gibt es nach wie vor viele Arbeitsplätze, die noch nicht optimal eingerichtet sind. Org-Delta bietet speziell dafür vielfältige Lösungen.

Neben der klassischen Arbeitsplatzgestaltung gewinnen physische Umgebungsfaktoren (Lärm, Licht, Luftqualität und Farben) ebenfalls an Bedeutung. Entscheidend dabei ist eine ganzheitliche Denkweise.

Immer mehr Unternehmen erkennen, was ihr wichtigstes Erfolgspotenzial darstellt: Kreative, innovative Mitarbeiter, die auf effektivste Weise Technik und Know-how zusammenführen und zum Unternehmenserfolg werden lassen. Doch Kreativität braucht Freiräume, die durch die Unternehmensorganisation, aber auch die Arbeitsumgebung geprägt sind. Denn wir bestimmen unser Arbeitsumfeld, und nicht umgekehrt. Kein starres Sitzen, keine Gesundheit schädigenden Lichtbedingungen, genügend Ablageflächen, keine Beeinträchtigung durch Lärm oder Ähnliches.

Gesundheitliche Beschwerden zeigen sich vielfach nicht sofort, sind aber nur schwer zu reparieren. Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen sind nur einige wenige Symptome, die unsere Gesundheit und damit auch die Leistungs-fähigkeit stark beeinträchtigen können. Deshalb: Investieren wir nicht nur in die Technik, sondern in die Ergonomie für uns Menschen. Eine Investition, die sich für Unternehmen und Mitarbeiter lohnt.

Rückentraining während der Arbeitszeit
Falsches, starres Sitzen belastet unsere Wirbelsäule genau so, wie falsches Heben. Das ist vielen nicht bekannt. Die Lösung: Aufstehen zwischendurch. Produktive „Streckpausen“ bieten hier spontan höhenverstellbare Steh-Sitztische.

Per Gasdruckfeder oder Motor – moderne Steh-Sitztische ermöglichen dies schnell, einfach, stabil und in ausreichender Stehhöhe. Beide Lösungen haben Ihre Vorteile: Gasdruck-federlösungen sind extrem schnell und leise.

Motorische Lösungen sind langsamer, dafür aber mit einer Memory-Funktion ausrüstbar und schneller an wechselnde Hardwaregewichte anzupassen.
Die Verstellbarkeit im Sitz- und Stehbereich sollte in einer Höhe von 68 bis 130 cm liegen, sodass sowohl kleine als auch große Personen im Sitzen und Stehen die richtige Einstellmöglichkeit haben. Eine weitere Entlastung der Nackenmuskulatur kann durch eine integrierte, in der Tiefe versenkbare Monitorebene erreicht werden.

Der individuell anpassbare CAD-Stuhl
„Zwischendurch stehen“ heißt es – die Haupttätigkeit verbringen wir aber nach wie vor sitzend. Also gilt es, für ein dynamisches und unverkrampftes Sitzen zu sorgen. Wichtig ist dabei, dass der Schwung vom Menschen selbst ausgeht.
Der Stuhl sollte seinen Be-Sitzer zur ständigen Bewegung auffordern und ihm wie ein Schatten folgen. Moderne Synchron-mechaniken sollten einen linearen Bewegungs-abgleich ermöglichen, und dabei sollte der Anlehndruck der Rückenlehne auf das persönliche Körpergewicht einstellbar sein.

Individuell einstellbare Rückenlehnen, Sitztiefen, Sitzhöhen und Armlehnen ermöglichen ein aktiv entspanntes Sitzen. Die körperliche Aktivität geht so vom Benutzer selbst und nicht vom Stuhl aus. So wird das körperliche Wohlbefinden durch eine verstärkte Durchblutung gefördert. Ein intakter Kreislauf verhindert Müdigkeit und Leistungsabfall und sorgt für Konzentration und Fitness.

Der Blendschutz
Vergessen wir bei einer ganzheitlichen Raumgestaltung nicht die Optimierung des Tages- und des Raumlichts: Ideal ist eine Platzierung des Arbeitsplatzes mit Blickrichtung parallel zum Fenster und mindestens zwei Meter vom Fenster entfernt. Da sich dies in der Praxis aus Platzmangel häufig nicht realisieren lässt, empfiehlt sich zusätzlich das Anbringen von Folien-rollos innen am Fensterflügel. Durch eine spezielle Beschichtung dimmen sie das Tageslicht wie eine Sonnenbrille. Bis zu 80 Prozent des einfallendes Tageslichtes werden gefiltert, trotzdem bleibt eine nahezu farbechte Sicht nach draußen erhalten.

Den Augen kann so eine Erholungspause gegönnt werden, indem sie zwischendurch weit Entferntes betrachten. Diverse Ausführungen stehen zur Verfügung: Von unten nach oben, von oben nach unten, als Rollo, Fixbehang oder als Folien-lamellen-vorhang. Neu ist die zusätzliche Ausstattungs-möglichkeit mit Schallschutz. Gerade für Großraumbüros mit großen Fensterfronten bedeutet dies eine Erhöhung der Schallabsorption und damit verbunden die Verbesserung der Raumakustik.

Die Beleuchtung
Eine weitere Ursache für Blendung und Spiegelungen auf dem Monitor kann die Beleuchtung sein. Die meiste Zeit im Jahr können wir auf eine künstliche Raumbeleuchtung nicht verzichten. Noch immer ist diese häufig auf eine reine Schreibtischtätigkeit ausgelegt und von der Leuchtdichte überdimensioniert. Reflexionen auf dem Monitor sind die Folge. Hinzu kommt, dass in der Regel Deckenbeleuchtungssysteme fest installiert sind und dadurch die blendfreie Anordnung der Arbeitsplätze einschränken.

Dynamik fordert flexible Lösungen. Optimal ist der Einsatz von Platz sparenden Stehleuchten. Sie lassen sich flexibel aufstellen und in jeden Raum mitnehmen. Eine indirekt-direkte Lichtverteilung (85 Prozent indirekter, 15 Prozent direkter Anteil) sorgt für blendfreie Beleuchtung. Es gibt Varianten, die in zwei Stufen schaltbar, stufenlos dimmbar oder mit integrierter Sensortechnik ausgestattet sind. Diese reagiert auf Anwesenheit (Aktiv-Steuerung) und zugleich auf Lichtverhältnisse (individuelle Tageslicht-Steuerung). Die Tageslicht-Steuerung mit Abschaltautomatik regelt 100 Prozent des einfallenden Lichts, wobei der Sollwert über Drucktaster einstellbar ist. Ein integrierter Bewegungsmelder schaltet nur dann ein, wenn das Büro besetzt ist.

Tipp: Wenn die Beleuchtung nicht verändert werden kann, sollten der Standort oder die Neigung des Monitors verändert werden. Bei Dämmerung ist das Licht einzuschalten, da der Bildschirm im Dunkeln stark blendet.

Optimierung der Raumakustik
Visuelle und akustische Ablenkung gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Es wird aber ein Arbeitsumfeld gefordert, das höchste Konzentration zulässt. Dabei gilt es, den Direkt-schall durch das Anbringen von absorbierenden Trennwänden und den Reflexionsschall im Raum durch Absorber-Lösungen an Wand, Decke und Fenstern anzubringen. Entscheidend dabei ist, einen Raum immer ganzheitlich zu betrachten. Erst wenn alle Gestaltungskomponenten aufeinander abgestimmt sind, führt dies zu einem erfolgreichen Gesamtkonzept.

Die Umsetzung kann oft nachträglich und, je nach Budget, auch stufenweise erfolgen. Eine weitere Finanzierungs-hilfe kann Leasing darstellen. So kann auch in Zeiten knapperer Budgets mit der Umsetzung begonnen werden.