manuelle Fertigungsweise - Bild: pixabay.com © MikeBird

Nicht nur die schwarz-weiße Farbe des Bildes, sondern auch die manuelle Fertigungsweise deuten an, dass diese Produktionsweise längst veraltet ist. Heutzutage sorgt die Industrieautomation für Effizienzsteigerung. - Bild: pixabay.com © MikeBird

Zur Industrieautomation gehört die Planung, Entwicklung und Realisierung bedarfsgerechter Serienlösungen in Unternehmen. Mit einem großen Portfolio an Techniken und Programmen und jeder Menge Praxis-Know-how wird an diesen Anlagen angesetzt: Heizzentralen, Abhitzekessel, Brennsteuerungen, Schredderanlagen, Fermenter, Ansatzbehälter, Buchkonservierungsanlagen, Laserstrukturierer, Fördertechnik, Positionierungssysteme, Wasseraufbereitung, Wasserversorgung, Abwasseranlagen, Getränkeaufbereitung und Waschanlagen.

Um eine praxisnahe Industrieautomation initiieren zu können, sollten diese Schritte erfolgen:

  1. Vor-Ort-Termin: Bei einem Vor-Ort-Termin werden die technischen Voraussetzungen geklärt. Die Aufgabenstellung wird formuliert. Der Terminplan wird aufgesetzt.
  2. Projektteams im Einsatz: Mit dem theoretischen Gerüst im Gepäck werden die Aufgaben und Anforderungen an die zuständigen Projektteams weitergegeben. Dort erfolgt die Programmierung der Geräte.
  3. Fertigung und Prüfung: Die Planung, Steuerung und finale Fertigung mündet in eine hohe Fertigungsqualität. Dennoch sollte die Anlage vor dem Einsatz in der Praxis vollumfänglich geprüft werden.
  4. Inbetriebnahme und Service: In Betrieb genommen werden die Anlagen unter den wachsamen Aufgaben ausgebildeter Techniker, die nach der Installation einen Praxistest durchführen. Auch die Einweisung in die Technik sollte fester Bestandteil einer professionellen Industrieautomation sein.

Spannende Ergebnisse im "IoT 2020 Business Report"

fachgerechte Installation - Bild: pixabay.com © AndGra
Eine fachgerechte Installation und Inbetriebnahme ist ein Kernstück einer erfolgreichen Automatisierung. - Bild: pixabay.com © AndGra

Die Idee, die hinter der Studie steckte, war, herauszufinden, wie Unternehmen bis 2020 das „Internet der Dinge“ nutzen können. Sprich: An welchen Stellschrauben der Digitalisierung kann gedreht werden, um Effizienz und Effektivität zu optimieren. Auf offene Ohren stoßen die Ergebnisse allemal, beurteilen bereits heute 75 Prozent der Befragten die IoT-Technologien als positiv. 81 Prozent der Befragten sind sogar davon überzeugt, dass sich die Erkenntnisse aus eben diesen Technologien auf das Unternehmen übertragen lassen.

Weitere wichtige Ergebnisse im IoT 2020 Business Report waren diese:

  • 42 Prozent der Befragten planten eine Automatisierungslösung einzuführen, obgleich den meisten der Schritt dorthin vergleichsweise schwerfällt.
  • 63 Prozent versprechen sich allein im Bereich der Gebäudeautomation große Einsparpotentiale. Im Bereich der Industrieautomation sind es 62 Prozent.
  • Mobile Anwendungen kommen bei 57 Prozent der Befragten gut an. Immerhin 32 Prozent davon planen einen Automatisierungsschritt in den nächsten Monaten, um 59 Prozent an Kosten einzusparen.
  • 63 Prozent der Befragten möchte ihre Kundenstruktur mit IoT-Technologie analysieren, um Probleme schneller lösen zu können und mit Hilfe eines verbesserten Kundenservices zu einer höheren Kundenzufriedenheit beizutragen.

Das Thema Automatisierung wird alle zwei Jahre wahrlich praxistauglich, denn dann findet die automatica, die Messe für Automation und Robotik, statt. Nachdem im Jahr 2016 vom 21. bis zum 24. Juni die Fachmesse in München ihre Tore geöffnet hatte, ist in 2017 erst einmal Pause. Die nächste Veranstaltung wird im Juni 2018 stattfinden. Auf 66.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche stellten in 2016 833 Aussteller aus 47 Ländern ihre Automatisierungsansätze vor und deckten damit eine mächtig große thematische Bandbreite ab.

Bereits 2016 wurde das Thema Arbeit 4.0 von allen Seiten beleuchtet: „Die Arbeit 4.0 ist ein zentrales Thema auf der AUTOMATICA. In Zukunft werden Mensch und Maschine im Team arbeiten. Dabei steht der Mensch mit seiner emotionalen Intelligenz im Mittelpunkt – der Roboter assistiert.“ Doch auch die enge Verknüpfung von IT und Automatisierung wurden einmal mehr deutlich thematisiert. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Austausch, der auch auf internationaler Ebene erfolgen kann. Aktuelle News aus dem Bereich Automatisierung können auch hier nachgelesen werden.