Microsoft Hololens Tour, Bild: Microsoft

Ingenieure aus dem Maschinenbau fühlen neuen Entwicklungen den Puls und gestalten die Zukunft. Bild: Microsoft

| von Sebastian Schmidt, ehemals Redaktion ke NEXT, Update Red. am 07.08.2019, erstellt

Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, das hieß am Anfang der Computertechnologie, Lochkarten händisch in einen Maschinenschlitz einfügen. Der erste Computer, Konrad Zuses Z3, war groß wie ein Wohnzimmerschrank und so schwer wie ein Kleinwagen. Er konnte dabei nicht mehr als 64 Wörter speichern und benötigte für eine simple Multiplikation mehrere Sekunden, Hightech im Jahr 1941.

In den folgenden Jahren wurden die Maschinen immer komplexer und es war am Menschen, zu lernen, wie man sie korrekt bedient. Manch einer erinnert sich noch an backsteingroße Bedienungshilfen für frühe Datenverarbeitungsprogramme. Heute tragen User längst Smartphones mit einem Vielfachen an Rechenleistung in ihren Hosentaschen mit sich herum. Die wiegen nicht mal 200 Gramm. Und die Eingabe? Intuitiv. Programme und Progrämmchen auf dem Smartphone sind einfach und ohne große Einführung zu bedienen.

Das verändert den Umgang mit der Technik: zuhause, in der Interaktion mit persönlichen Sprachassistenten. Und auch bei der Arbeit. Klar ist: Die Zukunft rückt den Mensch in den Mittelpunkt der Mensch-Maschine-Kommunikation: Die Maschine soll den Menschen lernen und nicht der Mensch die Maschine. Machine Learning, KI, Brain-Computer-Interface? Schon heute existieren HMI-Projekte, bei denen Maschinenbediener ihre Maschine nur mit ihren Gedanken steuern können. Faszinierend, oder? Haben Sie Lust auf eine kleine Zeitreise durch die letzten Jahrzehnte der Mensch-Maschine-Kommunikation? - dann klicken Sie sich durch unsere Bildergallerie!

Definition: Was bedeutet Human Machine Interface?

Die Benutzerschnittstelle wird neben „Mensch-Maschine-Schnittstelle“ (MMS) oder englisch Human Machine Interface (HMI) auch Man Machine Interface (MMI) genannt und erlaubt dem Bediener unter Umständen über das Bedienen der Maschine hinaus das Beobachten der Anlagenzustände und das Eingreifen in den Prozess. Die Bereitstellung der Informationen („Feedback“) erfolgt entweder über Bedienpulte mit Signallampen, Anzeigefeldern und Tastern oder per Software über ein Visualisierungssystem, das zum Beispiel auf einem Terminal läuft.

(Quelle: Copa Data)

HMI: Alexa in der Industrie? Amazons Sprachassistent steuert Frequenzumrichter - Quelle: ke NEXT TV

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