Hand-Projektion, Bild: Audi

Das System projiziert Vorgaben auf die Handfläche, etwa „Ölstand prüfen“. Bild: Audi

Unterstützung in der Produktion

Hand-Projektion mit Laptop in Rucksack, Bild: Audi
Bei der Hand-Projektion steckt der Laptop in einem Rucksack, Kamera und Projektor sitzen auf der Schulter. Bild: Audi

„Für Audi sind drei Ansätze besonders interessant: Tablets, Datenbrillen und die Hand‑Projektion. Alle drei haben das Potenzial, den Mitarbeiter in der Produktion bei seinen Tätigkeiten zu unterstützen“, sagt Dehlke.

Auf dem heutigen Stand der Technik besteht die Hand‑Projektion aus einem Laptop, der in einem Rucksack steckt, und einer Einheit, die auf einem Riemen über der Schulter sitzt.

Sie integriert einen kompakten Infrarotsensor und einen kleinen Laserprojektor, der einfache Informationen – etwa die Anweisung „Ölstand prüfen“ – auf die Handfläche des Trägers projiziert. Dafür misst der Sensor den Abstand zur Hand und ihre Lage, um die Projektion anzupassen. Diese ist immer scharf, sie verschwindet, sobald der Benutzer die Hand schließt, und stört ihn somit nicht beim Ausführen der Tätigkeit.

In naher Zukunft will Audi als erster Automobilhersteller Ansätze der Hand‑Projektion auf die Datenbrille übertragen und sie damit reif für die Serie machen.

hei