Die Stärke der PC-Scheiben und ihre Verkapselung sind alleine aber noch nicht ausreichend für einen umfassenden Schutz: Auch die Blechkonstruktion, in die sie eingebaut werden, spielt eine wichtige Rolle und muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Am besten eignen sich für diese Anwendung Klemm- und Klebeverbindungen sowie Rahmenlösungen.

Damit aufprallende Teile nicht den Rahmen der Scheibe durchschlagen können, müssen diese Verbindungen allerdings eine ausreichende Überdeckung haben. Die Kanten der Hema-Sicherheitsscheiben sind deshalb umlaufend diffusionsdicht und kühlmittelresistent versiegelt. Sie werden optional mit Aluminium- oder Edelstahlrahmen zur optimalen Montage geliefert.

Schruppvorgänge, Bild: Hema
Für die Schruppvorgänge verwendet Pittler Schälräder mit Wendeschneidplatten. Die Schneidgeometrie wird dabei entsprechend der Verzahnungsgeometrie ausgelegt. Bild: Hema

Unabhängige Qualitätsprüfung durch Universitätsinstitut

Das Unternehmen für Maschinen- und Apparateschutz verwendet ausschließlich geprüfte Qualitätsscheiben aus Polycarbonat (PC) mit einer leistungsfähigen Oberflächenbeschichtung, die die Scheiben gegen Chemikalien, Abrieb und Verkratzung schützt. Die Maschinenschutz-Experten liefern die Sicherheitsscheiben in allen handelsüblichen Größen, wobei das Grundmaterial stets aus vier bis 15 Millimeter starken PC-Platten besteht, die auf der Maschineninnenraumseite zusätzlich mit Einscheiben- oder Verbundscheibensicherheitsglas verstärkt werden.

Sicherheitsscheibe, Bild: Hema
Die Die Sicherheitsscheiben von Hema haben eine hohe Rückhaltefähigkeit und schützen den Bediener deshalb vor umherfliegenden Spänen und Werkstückteilen. Bild: Heman von Hema haben eine hohe Rückhaltefähigkeit und schützen den Bediener deshalb vor umherfliegenden Spänen und Werkstückteilen. Bild: Hema

Hema kombiniert die Materialien PC, Folie und Glas individuell, je nach Kundenwunsch. Im Regelfall kommen aber Verbundglasscheiben zum Einsatz, da sie bei einer Beschädigung eine sehr geringe Zersplitterung aufweisen, das Verletzungsrisiko deshalb gering ist und die Maschine kürzere Reinigungs- und Standzeiten hat. Die verwendeten Scheiben und Komponenten werden am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der Technischen Universität Berlin auf ihr Rückhaltevermögen getestet (Beschussklassen A1 bis C3).

Pittler ist mit Schutzsystemen zufrieden

Mit Schutzsystemen des Partnerunternehmens hatte Pittler schon lange vor seiner Suche nach Sicherheitsscheiben gute Erfahrungen gemacht. „Wir setzen seit Jahren Schutzsysteme von Hema ein, wie beispielsweise Faltenbälge, Teleskopstahlabdeckungen, Abstreifer oder auch Visiport-Drehfenster“, berichtet Oliver Koch, Marketingreferent der DVS Gruppe. „Da wir nicht nur mit den Produkten, sondern auch mit dem Service und der Beratung sehr zufrieden sind, lag die Entscheidung für Sicherheitsscheiben von Hema nahe. Ihre hohe Rückhaltefähigkeit und die lange Lebensdauer hat uns dann überzeugt.“ ssc