Simulation, Bild: B&R

Simulation, Bild: B&R

Transportsystem: Mit einem Klick

B&R kommt mit dem industriellen Transportsystem Super Trak auf den Markt. Das Tool visualisiert die simulierte Bewegung von Shuttles und synchronisierter Subsysteme wie Robotik und CNC in 3D. Maschinenbauer können ihre Konzepte und Ablaufprogramme validieren und die Inbetriebnahme ihrer Maschinen beschleunigen. Das Visualisierungstool und Simulationsmöglichkeiten sind in die Automatisierungssoftware Automation Studio integriert. Zusätzliche Software und Schnittstellen sind nicht notwendig. Im Simulationsmodus erfolgt die 3D-Visualisierung in der Entwicklungsumgebung, sodass der Prozess vor Inbetriebnahme optimiert werden kann. Anschließend wird der Maschinencode auf die Ziel-Hardware übertragen. Durch die 3D-Visualisierung lässt sich der Maschinenprozess überwachen.

Software: Test des Verhaltens von Bauteilen

Software, Bild: ESI
Software, Bild: ESI

ESI gibt die Veröffentlichung der neusten Version von Systus bekannt – einer Softwarelösung für die thermomechanische Entwicklung und regulatorische Analysen im Nuklearbereich. Die Version 2017 erweitert die Software um neue Möglichkeiten, wie die Differential Method (RCCM-MD). Sie bietet außerdem Erweiterungen zur Untersuchung von Bruchvorgängen mit Hilfe der X-FEM-Methode sowie eine für viele Anwendungen, beispielsweise in der Automobilindustrie und der Luft- und Raumfahrt, einsetzbare Topologie-Optimierung. Die Softwarelösung wurde von Framatome zur virtuellen Planung ihrer Atomkraftwerke und zur Durchführung regulatorischer Analysen entwickelt. Heute ist es eine Lösung für Analysen, wie sie durch internationale Standards für die Kernenergietechnik vorgeschrieben sind.

Software: Vor Maschineninbetriebnahme optimieren

Software, Bild: Siemens
Software, Bild: Siemens

Siemens hat die neue Software-Version 5.1 für das High-End-Motion-Control-System Simotion mit der Simulation des Anwenderprogramms ausgestattet. Mit der im Engineering integrierten Simulation Simosim testet der Anwender jetzt in einer virtuellen Testumgebung seine Software – ohne angeschlossene Hardware. So optimiert er bereits frühzeitig in der Entwicklungsphase Programmteile und reduziert spätere Inbetriebnahmezeiten. Zudem wurde in der Version die objektorientierte Programmierung (OOP) zwecks höherer Flexibilität in der Software-Erstellung funktional erweitert. Die neue modulare Software vereinfacht die Realisierung von Motion-Control-Applikationen im Vorfeld der Maschineninbetriebnahme – zugunsten einer kurzen Time-to-Market. So lassen sich Online-Zugriffe und Testfunktionen ausführen. mb