Material, Bild: German Reprap

Material, Bild: German Reprap

Materialien: Liquid-Additive-Manufacturing-Verfahren

German Reprap und Ebalta Kunststoff stellen ein neues PU-Material für das Liquid-Additive-Manufacturing-Verfahren vor. Das Material kann in der additiven Fertigung eingesetzt werden. Durch die Materialeigenschaften kann eine große Bandbreite an Anforderungen realisiert werden. Die mechanischen Eigenschaften nach dem Druck sind durch die chemische Vernetzung isotrop und setzen dort an, wo Technologien Schwachstellen zeigen. Es ist möglich, dieses Material in einem flüssigen Zustand mit Hilfe eines 3D-Druckers zu verarbeiten. Flüssige Materialien wie Silikon können verarbeitet werden. Mit dem sogenannten „liquid silicone rubber“ eröffneten sich Möglichkeiten für den Silikonverarbeitenden Markt. Das Material wurde mit dem Ziel entwickelt, Eigenschaften von weich bis hart realisieren zu können.

Kunststoffe: Leichtbaulösungen

Verarbeitung vollfluorierter Polymere, Bild: 3M
Verarbeitung vollfluorierter Polymere, Bild: 3M

Das Multitechnologieunternehmen 3M präsentiert mit seiner Tochter Dyneon zwei neue Kunststofftechnologien. Die Firma hat eine neue Technologie entwickelt und zum Patent angemeldet: So können vollfluorierte Polymere wie Polytetrafluorethylen (PTFE) mittels 3D-Druck verarbeitet werden. Das neue Verfahren ermöglicht die Produktion von Bauteilen und die Integration mehrerer Funktionen in einem Formteil – per Mausklick und werkzeugfrei. Rund, hohl und eine Schale aus Glas – das sind die drei wesentlichen Merkmale der Glass Bubbles, die zu ihren Eigenschaften führen: leichte Verarbeitung, thermisch isolierend, schnell abkühlend oder als Weißpigment. Sie dienen für Einsatzzwecke, die den Leichtbau bedienen. Das Produkt hat sich auch in thermoplastischen Werkstoffen bewährt.

Technologielösung: Zäh und fest

Technologielösung, Bild: Steeltec
Technologielösung, Bild: Steeltec

Steeltec eröffnet Anwendern von hochlegiertem Stahl ab sofort eine Technologielösung, die eine Leistungsfähigkeit aufweist. Das Unternehmen wendet seine Xtreme Performance Technology (XTP) auf ausscheidungshärtende ferritisch-perlitische (AFP-)Stähle an. Die dadurch erzielte Feinkörnigkeit steigert bei Raumtemperatur die Kerbschlagarbeit um mehr als 50 Prozent auf bis zu 150 J bei gleichzeitig hoher Festigkeit. Wenn hohe Festigkeiten und Zähigkeiten gefordert werden, sind AFP-Stähle ab sofort eine Alternative zu nickel- und molybdänlegierten Werkstoffen – vorausgesetzt, sie haben die kontrollierte thermomechanische Prozessführung durchlaufen. Durch die Anwendung auf AFP-Stähle können Automobilzulieferer und Maschinenbauer neue Leistungspotenziale erschließen. mb