Aussteller Messe FMB, Bild: FMB

Mehr als 500 Aussteller in zwei Messehallen warten auf die Besucher der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau, die am 8. November 2017 beginnt. Bild: FMB

Der Spitzencluster „Intelligente Technische Systeme – it´s OWL“, der seit fünf Jahren Industrie-4.0-Projekte jeweils als Kooperation von mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in die Praxis umgesetzt hat, wird auf einem großem Stand in Halle 21 Beispiele aus der aktuellen Projektarbeit präsentieren.

Darüber hinaus sind viele innovative Unternehmen der Region, die sich federführend an den it's OWL-Querschnittsprojekten beteiligen, mit eigenen Ständen in Bad Salzuflen präsent. Dazu gehören Beckhoff, Harting, Phoenix Contact und Wago.

Selbstverständlich sind auch Unternehmen, die außerhalb von OWL ihren Sitz haben und Pionierarbeit bei der Umsetzung neuer Produktions- und Automationstechnologien leisten, auf der FMB vertreten. Beispiele sind Bihl & Wiedemann, Bosch Rexroth, Festo, Pilz und Siemens. Und nicht nur die „Großen“ haben Erfahrungen mit Industrie 4.0 gesammelt, sondern allein rund 180 mittelständische Maschinenbauer und ihre Zulieferer allein in Ostwestfalen-Lippe und im Rahmen von it´s OWL-Projekten. Viele von ihnen stellen ebenfalls auf der FMB aus.

Software-Anbieter für Produktentwicklung vor Ort

Einen Einblick in neue, Industrie-4.0-kompatible Geschäftsmodelle kann der FMB-Besucher aber auch bei den zahlreichern Software-Anbietern für Produktentwicklung sowie den entsprechenden Dienstleistern bekommen. Aussteller wie Altair, Cadfem, Congineer, Solidpro und Technopart arbeiten an neuen Lösungen für Produktentstehung und Konstruktionsmethodik, die Auswirkungen auf die Funktion der Produkte haben werden.

Alles in allem wird der Messebesucher vielfältige Gelegenheit haben, Ideen und Beispiele aus dem Industrie-4.0-Umfeld kennenzulernen. Hierzu gehören so unterschiedliche Konzepte wie neue Arten der Mensch-Maschine-Interaktion (zum Beispiel Datenbrillen; Sprach- und Gestensteuerung), neue Wege der Produktentstehung (zum Beispiel Systems Engineering), neue Infrastrukturen für die Datenspeicherung und -auswertung (Cloud Computing; Edge Computing) und ganz neue Geschäftsmodelle wie herstellerübergreifende Plattformen für Condition Monitoring und Instandhaltung.

Das Fraunhofer IOSB und das Institut für industrielle Informationstechnik (IniT) geben mittelständischen Unternehmen die Gelegenheit, neue Technologien der Digitalisierung und intelligenten Automation zu erproben. Das Fraunhofer Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM und das Heinz Nixdorf Institut gelten als führend in der Entwicklung neuer Methoden der Produktentstehung (Stichwort „Model-Based Systems Engineering“). Das CITEC Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie und das CoR-Lab der Universität Bielefeld entwickeln Maschinen und Roboter, die vom Menschen und seinem Verhalten lernen und forschen an neuen Wegen der Mensch-Maschine-Interaktion. Im Kompetenzzentrum Digital in NRW unterstützen die Forschungseinrichtungen gemeinsam kleine und mittlere Unternehmen dabei, die Potenziale der Digitalisierung zu er-schließen.

Die Veränderungsprozesse, die unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefasst werden, sind äußerst dynamisch. Umso wichtiger ist es für die Entscheider in der Industrie, auf dem Laufenden zu bleiben, sich auch im persönlichen Gespräch zu informieren und die aktuellen Trends zu verfolgen. Die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau bietet dazu eine gute Gelegenheit. hei