Grafik Kooperation Eaton und T-Systems, Bild: Eaton

Eaton und T-Systems vernetzen industrielle Anwendungen über standardisierte Schnittstellen mit der Cloud und ermöglichen Maschinen- und Anlagenbauern die einfache und sichere Nutzung von Cloud-Services zur Produktivitätssteigerung. Bild: Eaton

Die Automatisierungskomponenten des Energiemanagement Unternehmens Eaton ermöglicht die einfache Anbindung an die Multi-IoT-Plattform der Telekom-Tochter auf Basis des OPC UA-Standards.

Über diesen Lösungsansatz können Maschinenbauer künftig komplette Anlagen direkt von der Cloud aus überwachen, vorausschauend warten sowie Verschleiß, Betriebskosten und Produktivität der Maschinen im Fertigungsprozess durch intelligente Datenauswertung optimieren. Ein wesentlicher Vorteil besteht hier in den Möglichkeiten, die mit der Analyse von umfassenden Maschinendaten über den gesamten Lebenszyklus einer oder auch mehrerer Maschinen unabhängig vom Standort verbunden sind.

Gemeinsame IoT-Services entwickeln

Beide Unternehmen wollen gemeinsam mit Pilotkunden IoT-Services auf Basis von aktuellen Daten aus der laufenden Produktion entwickeln. Je nach Szenario sollen sich individuelle Parameter vom Kunden bestimmen und nutzen lassen.

Anwender sind dann etwa in der Lage, nicht nur zu sehen, wann Verschleißteile auszutauschen sind, sondern auch zu analysieren, welche Abhängigkeiten zwischen Produktionsergebnissen oder einzelnen Verbrauchswerten und Komponenten wie Filtern und Rohstoffen bzw. Prozessdaten wie Temperaturen und Drücken in laufenden Fertigungsprozessen bestehen.

Auf vertrauensvolle Partner setzen

„Gerade mittelständische Maschinen- und Anlagenbauer haben meist nicht die Möglichkeit und die Mittel, in sichere, leistungsfähige IoT- und Cloud-Technologie zu investieren. Um sich erfolgreich für die Zukunft aufzustellen, sollten sie auf vertrauensvolle Partner setzen, die ihnen einen einfachen, ganzheitlichen und sicheren Weg aufzeigen, wie sich Maschinen in IoT-Umgebungen einbinden und die Potenziale von Cloud-Services wirtschaftlich nutzen lassen“, sagt Stefan Selke, MOEM Segment Marketing Manager EMEA bei Eaton.

Wilfried Bauer, Leiter Systemintegration für digitale Lösungen, Cloud, Internet der Dinge bei T-Systems, ergänzt: „Wir möchten dem deutschen mittelständischen Maschinenbau nicht nur die technologischen Bausteine zur Vernetzung seiner Anlagen über die Cloud liefern. Mit digitalen Lösungen, die sich exakt auf seine Anforderungen zuschneiden lassen, unterstützen wir ihn auf seinem Weg zur Industrie 4.0.“

Potenzial von IoT noch nicht ausgeschöpft

Heute ist laut einer Studie von Pierre Audoin Consultants das Potenzial von IoT erst zu fünf Prozent ausgeschöpft. Gründe hierfür sind sicherlich die Komplexität und Sicherheit bei IoT.

Die Multi-IoT-Plattform von T-Systems macht den Einstieg in IoT für den Maschinen- und Anlagenbauer einfach und sicher, denn sie vereint und verbindet alle IoT-Komponenten, die der Kunde sich wünscht – egal ob Plattformen, IoT-Geräte und Software-Lösungen. Hosting und Betrieb der Multi-IoT-Plattform erfolgen im hochsicheren deutschen Cloud-Rechenzentrum von T-Systems und nach den strengen Anforderungen des deutschen Datenschutzgesetzes.

Wie sich sowohl kleine als auch komplexe Maschinen und Anlagen mit Eaton-Technologie effizient und kostengünstig „IoT ready“ machen und mit T-Systems direkt in Cloud-Infrastrukturen einbinden lassen und welche Vorteile sich daraus für den Kunden ergeben, demonstrieren die beiden Firmen erstmals auf der SPS IPC Drives in Nürnberg vom 22. bis 24. November 2016 - Eaton-Messestand 9-371. hei