Logo It's Kritis, Bild: ITS|KRITIS

Zwölf Projekte arbeiten an einer besseren IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen. Die Ergebnisse werden auf der Projektplattform ITS|KRITIS veöffentlicht. Bild: ITS|KRITIS

Wie in anderen Unternehmen hält die zunehmende Vernetzung der IT-Systeme auch in Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) relevanten Unternehmen Einzug. Aber wie kümmert man sich, bei diesen für die Öffentlichkeit relevanten Betrieben, um die Gewährleistung der IT-Sicherheit von IT-Systemen?

Wie brisant und aktuell dieses Thema ist, zeigt der Beitrag „Kühler Krieg“ im Spiegel 39/2016. Dort wird anschaulich die These diskutiert, dass zukünftige Kriege nicht mehr mit Panzern und Flugzeugen, sondern digital mit Software und Computern ausgetragen werden.

Forschungsbedarf um Kritis zu schützen

Das Bundesamt für Bildung und Forschung (BMBF) sieht in diesem Bereich Forschungsbedarf, um die KRITIS in Deutschland zu schützen und so die fortwährende Versorgung mit Produkten und Dienstleistungen von KRITIS-Betreibern zu gewährleisten.

Deshalb wurde mit dem Forschungsrahmenprogramm „Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt 2015-2020“ der Förderschwerpunkt „IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen (ITS|KRITIS)“ ausgeschrieben.

Verbesserung der IT-Sicherheit

Im Förderschwerpunkt IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen (ITS|KRITIS) sind elf Verbundprojekte sowie das Begleitforschungsprojekt „Vernetzte IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen“ (VeSiKi) organisiert. Gemeinsames Ziel der zwölf Projekte ist die Verbesserung der IT-Sicherheit in KRITIS.

Um möglichst viele der nach BSI definierten Sektoren von KRITIS zu erfassen, haben die Verbundprojekte unterschiedliche Fokussierungen und jedes Projekt im Förderschwerpunkt untersucht eine konkrete Forschungsfrage. Das Begleitforschungsprojekt VeSiKi bündelt die Ergebnisse der Verbundprojekte und legt dadurch unter anderem Synergieeffekte frei. hei

Was ist VeSiKi?

Im Begleitforschungsprojekt VeSiKi (Vernetzte IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen) arbeiten die vier Projektpartner Universität der Bundeswehr München (UniBw), Universät Bremen (UniBre), Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und VDE|DKE zusammen und begleiten den Förderschwerpunkt ITS|KRITIS („IT-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen“) sowohl koordinativ als auch mit wissenschaftlichen Maßnahmen.