Dass additive Fertigungsverfahren und 3D-Druck das Stadium der reinen Prototyping-Anwendung verlassen haben, scheint immer noch nicht allgemein bekannt. Doch mittlerweile haben sich Druckverfahren etabliert, mit denen auch größere Stückzahlen schnell und kosteneffizient gefertigt werden können. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Design.

Die Vorteile des 3D-Drucks für Konstrukteure und Designer liegen eigentlich auf der Hand: Der Entwickler muss in seiner Produktgestaltung nicht mehr auf klassische Themen wie Hinterschnitte oder Entformungsschrägen achten, er hat völlig neue Freiheitsgrade im Produktdesign. Allerdings müssen diese Ideen schon zu Beginn der Designphase bedacht werden – das wiederum bedingt einen anderen Konstruktionsprozess mit neuen Methoden. Und immer steht die Frage im Raum: Lohnen sich additive Fertigungsverfahren im konkreten Fall finanziell? Wo liegt für die spezifische Geometrie, Materialanforderung und Stückzahl der Break-Even? All das muss schon ganz am Anfang geklärt werden, und Tipps dazu gibt es in unserem Webinar.

Die Entscheidung für oder gegen 3D-Druck muss also in einem sehr frühen Stadium erfolgen, in der Entwicklung und der Konstruktion. Dazu müssen gewisse Parameter bekannt sein, etwa welche Eigenschaften bezüglich Materialqualität oder Oberflächenbeschaffenheit nötig sind, und ob Kleinserien, mittlere Stückzahlen oder Großserienfertigung geplant ist. Auf dieser Basis lässt sich entscheiden, ob additive Fertigung wirtschaftlich ist und wie das Design aussehen kann.

Dass die Limitierung auf Prototypen gefallen ist, zeigt Hewlett Packard (HP) mit seinen eigenen 3D-Druckern: In denen sind nämlich 50 Prozent der Kunststoffteile bereits mit HP-Druckern gedruckt worden. Man kann noch nicht sagen, dass ein 3D-Drucker sich selbst replizieren kann, aber dass HP additiv gefertigte Teile in der eigenen Serienproduktion einsetzt, ist schon ein Statement.

Generell will HP den 3D-Druck mit seinen neuen Multijet-Fusion-Druckern auf einen ganz anderen Level heben und auch über Produktion in großen Mengen sprechen. Im Webinar gibt es detaillierte Break-Even-Analysen von sechs verschiedenen Produkten, eines der Showcases wurde sogar bis über 47.000 Teile als rentabel gerechnet.

Die Teilnehmer des Webinars lernen anhand von verschiedenen Kundenbeispielen, wann der Einsatz von 3D-Druck denkbar ist, ob er sich wirklich lohnt, aber auch, wann er sich nicht mehr lohnt. In detaillierten Break-Even-Analysen werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten des Multijet-Fusion-Druckverfahrens analysiert. Angesprochen werden vor allem Menschen in der industriellen Produktentwicklung, Designer, Entwickler und Konstrukteure. Aber auch Fertigungs- und Produktionsleiter dürften auf ihre Kosten kommen.